Die sukzessive Ersterschließung unseres Archivs wurde gefördert von der Regionalen Kulturförderung des LVR

Eröffnung des Online-Medienarchivs

www.archiv.mz-ruhr.de

Das Medienzentrum Ruhr e.V. hat am 11. Dezember 2025 sein neues Online-Medienarchiv im Jugendmedienzentrum Essen eröffnet. Bei der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der bisherigen Sicherungs- und Erschließungsarbeiten vorgestellt und die Nutzungsmöglichkeiten des Archivs erläutert. Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die Archivarbeit, Sammlungen und Werkstätten und konnten historische Medienbeiträge aus den 1980er- bis 2000er-Jahren entdecken.

OB Thomas Kufen bei seinem Grußwort zur Eröffnung des Medienarchivs

Das Archiv entstand aus dem 2014 gestarteten Projekt zur digitalen Sicherung regionaler Bürgermedien. Es umfasst inzwischen über 20.000 audiovisuelle Einzelmedien, darunter Bestände des Offenen Kanals Essen und der Neuen Essener Welle. Der Großteil des Materials liegt bereits digital vor und wird nun schrittweise online zugänglich gemacht.

Archivleiter Dr. Joachim Thommes bei der Vorstellung des Archivs
Bild: BrenzelMediaProductions

Gefördert wurde das Projekt in mehreren Etappen unter anderem durch das Programm „Neustart Kultur“ (2021/22) und die Regionale Kulturförderung (2023–2025) des LVR. Die Online-Eröffnung gilt als Meilenstein des langjährigen Archivprojekts, das nun verstärkt auf Beteiligung und Erinnerungsarbeit setzt. Ab 2026 soll das Folgeprojekt „Glotze Ruhr – Das interaktive Medienarchiv & -Museum“ entstehen, bei dem Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, sich aktiv zu beteiligen oder eigene Inhalte beizusteuern.

Nach den Grußworten von OB und herrn Springer kamen Tom Briele und Alex Kunkel mit inhaltlichen Schwerpunkten. Marek Tilgner erklärte dann die Benutzeroberfläche ATOM und die dahinter liegende Technik- KI war und ist hier der Hebel für ein benutzerfreundliches, barrierefreies Arbeiten im Archiv.

Danach gab es eine Gruppenführung durch unsere Räume, um einen ersten Eindruck zu bekommen.

Ab sofort besteht die Möglichkeit selbstständig unser Archiv über einen Gastzugang „auszuprobieren“. Dazu dient die Adresse Archiv.mz-ruhr.de
Nach einer E-Mail an info@mz-ruhr.de und Ausfüllen des Antrags steht der Recherche in den bislang freigegebenen Medien nichts mehr im Wege.

Zu Ernst Schmidts 100. Geburtstag erinnert das Medienzentrum Ruhr e.V. mit Medienbeiträgen an Essens Lokalhistoriker

Freitag, den 11. Oktober 2024: Audio – Podcastveröffentlichung (1)
Ernst Schmidt liest aus seiner Autobiographischen Erzählung „Vom Staatsfeind zum Stadthistoriker, Rückblick auf mein bewegtes Leben“
Samstag, den 12. Okt. / 15:00 Uhr: Veranstaltung im Jugendmedienzentrum,
Frankenstraße 185, 45134 Essen. Eine Anmeldung ist erforderlich: kontakt@mz-ruhr.de
Zu Schmidts 100. Geburtstag laden wir zu Kaffee und Kuchen ein, erinnern mit kurzen Medienbeiträgen an Schmidt und seine erinnerungskulturelle Arbeit und nehmen dies gerne zum Anlass, unser intergenerationelles Beteiligungsprojekt „Offene Werkstatt 2024“ zu eröffnen. Die komplette Ausschreibung gibt’s hier…
Sonntag, den 13. Oktober: Audio – Podcastveröffentlichung (2)
Auszüge aus der Feierstunde zu Ernst Schmidts 80. Geburtstag mit Wortbeiträgen von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger (CDU) und dem Historiker Prof. Dr. Lutz Niethammer
Montag, den 14. Oktober / 21:00 Uhr / Radio Essen: Radiosendung (Bürgerfunk) leider aus technischen Gründen ausgefallen und verschoben auf Donnerstag, den 17. Oktober um 21 Uhr!
Dienstag, den 15. Oktober: Video-Veröffentlichung Studiogespräche mit Ernst Schmidt 1
Erster Essener Arbeiterkandidat tritt zu den Wahlen zum norddeutschen Reichstag am 31. August 1867 an, aus der Ok43 Pilot-Sendereihe „Essen erinnern“, Tom Briele 1991/1992
Mittwoch, den 16. Oktober / 21:00 Uhr / Radio Essen: Radiosendung (Bürgerfunk)
Auszüge aus der Feierstunde zu Ernst Schmidts 80. Geburtstag mit Wortbeiträgen von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger (CDU) und dem Historiker Prof. Dr. Lutz Niethammer
Donnerstag, den 17. Oktober: Video-Veröffentlichung Studiogespräche mit Ernst Schmidt 2
Essener Arbeiterzeitung. Erstes eigenes Parteiorgan der SPD in Essen erscheint am 26. Oktober 1907, aus der Ok43 Pilot-Sendereihe „Essen erinnern“, Tom Briele 1991/1992
und 21:00 Uhr / Radio Essen: Radiosendung (Bürgerfunk) Ernst Schmidt liest aus seiner Autobiographischen Erzählung „Vom Staatsfeind zum Stadthistoriker, Rückblick auf mein bewegtes Leben“
Freitag, den 18. Oktober: Video-Veröffentlichung Studiogespräche mit Ernst Schmidt 3
Die Essener Opfer der Stalinära, aus der Ok43 Pilot-Sendereihe „Essen erinnern“, Tom Briele 1991/1992

Montag, den 16. Dezember / 21:04 Uhr / Radio Essen: Radiosendung (Bürgerfunk)

Anlässlich des 15. Todestages von Dr. Ernst Schmidt erinnert Walter Wandtke an Essens Stadthistoriker. In diesem Beitrag hören Sie Dr. Ludger Fittkau im Gespräch mit Dr. Ernst Schmidt in neu kompilierten Ausschnitten aus älteren Radiosendungen der Neuen Essener Welle.

MIG Mirror – Migration & Multiperspektivisches Erinnern

Ein Online Medienmagazin zum Thema Migration – das ist „MIG Mirror“.
Die Basis des Magazins bildet das gleichnamige, vom LVR Landesjugendamt geförderte Jugendmedienprojekt. Jugendliche und junge Erwachsene – mit und ohne Migrationshintergrund – entdecken gemeinsam, wie sich öffentliche Meinung, Sprache und Haltung zum Thema „Migration“ im Laufe der Jahrzehnte bis in die Gegenwart wandelt. Hierbei nehmen sie auch einzelne MigrantInnengruppen in den Fokus. In Form einer lokalen und regionalen „Zeitreise“ bis in die 1980er Jahre werden Stereotype, massenmediale Phänomene, Zuschreibungen sichtbar gemacht. Das
Projekt thematisiert, diskutiert und hinterfragt diese Stereotype und Phänomene. Die Ergebnisse werden u.a. im Rahmen des neuen mz:R Medienmagazins MIG-Mirror online veröffentlicht. Im Projektverlauf soll nicht nur die Recherche im mz:R Medienarchiv durch intergenerationelle Zusammenarbeit ergänzt oder mit Resource Persons ermöglicht werden, auch die Idee migrantische Erzählung mit multiperspektivischer Erinnerungsarbeit zu verbinden, soll durch intergenerationelle Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Vernetzung gestärkt werden. Bitte beachtet auch unser Erzählcafé:
International Storytelling Café – refugees welcome !
Refugees are (time) witnesses. We invite you to look back and share your extraordinary stories with us.
Schools may download them (possibly anonymously) and use them as source material in classroom discussions. Scientists use these narratives for multi-perspective remembering.
Please contact us, if you are interested in storytelling. kontakt@mz-ruhr.de
Interesse geweckt: Bitte beachten Sie unsere Praktikums- / Workshop- und Erzählcafé Ausschreibungen für Herbst, Winter und den Jahresbeginn 2025.
kontakt@mz-ruhr.de

MitmachStation ist am 27.10. in der Zeche Carl eingeweiht worden!

Das Mitmach-Archiv & -Museum für Bürgermedien & Soziokultur startete am 27.Oktober um 16:30 Uhr im Lichthof der Zeche Carl in Altenessen. Es ist seitdem online recherchierbar und wird danach an wechselnden Orten erlebbar. Das digitale Archiv des mz:R beinhaltet mit professionellem Anspruch erstellte Videoproduktionen seit den 1980er Jahren zu den Themen Migration, Arbeit, Strukturwandel im Ruhrgebiet, Gewerkschafts-, Umwelt-, Friedens- und Soziale Bewegung sowie zu weiteren Themen wie z.B. Zeitzeugeninterviews, Jugendkultur/ Jugendmedienarbeit, Internationales, Mediengeschichte. Insgesamt umfasst die MZR Archivsammlung – die um das Sendebandarchiv des Offenen Kanal Essen OK43 und die Audio-CD´s der Neuen Essener Welle NEW erweitert wurde – derzeit über 20.000 Einzelmedien. 99 von den 20.000 Medien wurden für die Auftaktveranstaltung aufbereitet. In der ersten Mitmach-Museums-Ausstellung gibt es bereits zum Start des durch „Wissenswandel – Neustart Kultur“ geförderten Projekts viel zu entdecken:

Mitmachen –

In den Monaten November und Dezember hat die Mitmach-Archiv „Station“ in der Zeche Carl bei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit geboten „Erinnerungen“ einzugeben!

Erinnern für die Zukunft –

Solidarisch, demokratisch, selbst bestimmt und eigeninitiativ! Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Initiativen mischen sich ein, gestalten eigene Info- und Medienbeiträge, diskutieren Themen ihrer Zeit, zeigen Courage und Initiative, berichten über Kunst, Kultur und Gesellschaft, machen ihr eigenes Fernseh-, Radio-, Medienprogramm. Dies alles lässt sich mittels einer Zeitreise ins Mitmach-Archiv des Medienzentrum Ruhr e.V. (mz:R) entdecken. So kann man auf über 30 Jahre Bürgermedienarbeit im Ruhrgebiet zurück blicken und dabei in die Lebenswelt der 80er, 90er oder auch der Nullerjahre eintauchen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung kann hier als PDF herunter geladen werden. mitmachArchiv_Info (pdf 0,8MB) Und hier gibt es den Veranstaltungsflyer (pdf 3Mb)

Bei Fragen zum Archiv steht Dr. (phil.) Joachim Thommes kompetent zur Verfügung: j.thommes@mz-ruhr.de

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